ODYSSEE | EUROPA    
 
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Christoph
Ransmayr

1954, Wels
Österreich

 



   
Schriftsteller, 1954 in Wels/Oberösterreich geboren, studierte in Wien Philosophie und Ethnologie. Er arbeitete als Kulturredakteur und Reisejournalist unter anderem bei „Geo“ und „Merian“. Spätestens seit dem Erscheinen seiner Romane „Die letzte Welt“ (1988) und „Morbus Kitahara“ (1995) zählt er zu den wichtigsten deutschsprachigen Schriftstellern. Seine Bücher wurden in mehr als dreißig Sprachen übersetzt.
Christoph Ransmayr nimmt sich Zeit, erkundet die Welt. Seine Romane handeln von Reisen, Grenzüberschreitungen und Verwandlungen. Bereits in „Die letzte Welt“ setzt er sich mit einem großen mythischen Werk auseinander, den „Metamorphosen“ des Ovid – und schafft einen Roman, der laut Kritikerstimmen „in der erzählerischen Auseinandersetzung mit mythologischen Figuren neue Maßstäbe gesetzt hat“. Ransmayr wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, zuletzt unter anderem mit dem Heinrich-Böll-Preis für sein Lebenswerk, dem Großen Österreichischen Staatspreis für Literatur und dem Nestroy-Theaterpreis für sein bisher einziges Theaterstück „Die Unsichtbare“. In der Laudatio zum Franz-Kafka-Preis (1995) hieß es, im Grunde habe er „die Gabe des in unseren Breiten ausgestorbenen Märchenerzählers: Realität zur Überwirklichkeit zu verdichten und Verborgenes sehen zu lehren“. Christoph Ransmayr lebt in Wien und West Cork/Irland.

Weitere Werke

‹Strahlender Untergang›
1982

‹Die Schrecken des Eises
und der Finsternis›

1984

‹Der Weg nach Surabaya›
1997

‹Die dritte Luft,
oder Eine Bühne am Meer›

1997

‹Der Ungeborene, oder
Die Himmelsareale des Anselm Kiefer›

2002

‹Die Verbeugung des Riesen.
Vom Erzählen›

2003

‹Geständnisse eines Touristen.
Ein Verhör›

2004

‹Der fliegende Berg›
2006

‹Damen & Herren
unter Wasser›

2007

 

Odysseus, Verbrecher.
Szenen einer Heimkehr

Rauchschwaden über einem Strand;
das gleichförmige Rauschen der Brandung.
Im Hintergrund Schwelbrände und in der weiteren Tiefe Höhenzüge, Berge.
Dicht an der Wasserlinie
eine gestrandete Rettungsinsel.

 

 

 

 

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Schauspiel
Dortmund


Text
Christoph Ransmayr