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Emine Sevgi
Özdamar

1946, Malatya
Türkei

 

 

   

Dramatikerin, Erzählerin, Schauspielerin und Regisseurin, 1946 in Malatya/Türkei geboren. Emine Sevgi Özdamar startete ihre Laufbahn als Schauspielerin in Istanbul. Ab den 1970er Jahren arbeitete sie mit Regisseuren wie Benno Besson, Franz Xaver Kroetz, Matthias Langhoff, Ruth Berghaus und Einar Schleef zusammen. Özdamar spielte in einer Reihe von Filmen mit, etwa in „Yasemin“ in der Regie von Hark Bohm, in „Happy Birthday, Türke“ von Doris Dörrie und in „Die Reise in die Nacht“ in der Regie von Matti Geschonneck. 1982 schrieb sie ihr erstes Theaterstück „Karagöz in Alamania“. Ihre Erzählungen, Romane und Theaterstücke spiegeln ein Leben zwischen den Kulturen. In „Sonne auf halbem Weg. Die Istanbul-Berlin-Trilogie“ sind ihre Grenzgänge umfassend verzeichnet. Für ihre literarischen Arbeiten wurde Özdamar mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet: Ingeborg-Bachmann-Preis (1991), Walter-Hasenclever-Preis (1993), Adelbert-von-Chamisso-Preis (1999) und Heinrich-von-Kleist-Preis (2004). 2006 wurde ihr preisgekrönter Debütroman „Das Leben ist eine Karawanserei“ in die Anthologie „1001 Books You Must Read Before You Die“ aufgenommen. Ihren jüngsten, im Original auf Türkisch veröffentlichten Roman „Der Bucklige, der sein Schneider ist“ rechnete die türkische Kritik unter die zehn besten Bücher des Jahres 2007. Seit Mai 2007 ist Emine Sevgi Özdamar ordentliches Mitglied in der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, Darmstadt. Im Januar dieses Jahres wurde ihr der Kunstpreis Berlin 2009 verliehen.

 

Weitere Werke

‹Mutterzunge
Erzählungen
1990

‹Keloğlan in Alemania,
die Versöhnung
von Schwein und Lamm

Theaterstück
1991

Die Brücke vom Goldenen Horn
Roman
1998

‹Der Hof im Spiegel
Erzählungen
2001

Seltsame Sterne
starren zur Erde

Wedding – Pankow 1976/77
Roman
2003

‹Perikızı.
Ein Traumspiel›

Es ist Nacht.
Die Filmmusik von „Vom Winde verweht“.
Der Raum ist ein altes Kino.
Dann von Istanbul, Straßenlärm, Autohupen, Möwengeschrei, Schiffssirenen, Chaos.

 

 


 

 

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Schlosstheater
Moers


Text
Emine Sevgi Özdamar