ODYSSEE | EUROPA    
 
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Theater
an der Ruhr

Akazienallee 61
45478 Mülheim an der Ruhr
+49 208 59901-0
www.theater-an-der-ruhr.de

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„Odyssee Europa“
‹Sirenengesang.
Ein Satyrspiel›

Péter Nádas
Ungarn

28.
Februar
2010

Uraufführung

Regie
Roberto Ciulli

 

Weitere Aufführungen
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7. März 2010
14. März 2010
3. April 2010
23. Mai 2010
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Seit mehr als 25 Jahren leiten Regisseur Roberto Ciulli, Dramaturg Helmut Schäfer und Bühnenbildner Gralf-Edzard Habben das gemeinsam gegründete Theater an der Ruhr. Außergewöhnlich sind Dauer und Ausschließlichkeit ihrer künstlerischen Zusammenarbeit. Ebenfalls Mitglied der Künstlerischen Leitung ist Sven Schlötcke, der 2001 ans Theater an der Ruhr kam.
Das Theater an der Ruhr gastiert nicht nur in zahlreichen Städten Deutschlands, mehr als 36 Länder hat es seit seiner Gründung bereist, die meisten mehrfach. Auf Einladung reiste das Theater an der Ruhr zu zahlreichen renommierten Theaterfestivals, unter anderem nach Bogota, Mexiko und Teheran.
Das Theater an der Ruhr ist eines der ersten deutschen Theater, das die Bedeutung und den Wert des internationalen Austauschs erkannt hat und ihn kontinuierlich vorantreibt. Seit Jahren leistet das Theater an der Ruhr wesentliche Beiträge im Dialog der Kulturen und Religionen sowie in der Auseinandersetzung mit aktuellen politischen und gesellschaftlichen Fragen. Über die Jahre hat das Theater an der Ruhr so ein Netz von Theatern in verschiedensten Ländern auf vier Kontinenten aufgebaut, mit denen es in Verbindung steht. Diese Beziehungen erschöpfen sich nicht in wechselseitigen Gastspielen, sie sind Ausdruck einer intensiven Beschäftigung mit Gedanken und Haltungen des anderen.
Über all diese Aktivitäten hinaus spielt das Ensemble des Theater an der Ruhr im Theater im Raffelbergpark in Mülheim. Neben den nationalen und internationalen Gastspielen besteht der Spielplan aus den eigenen Premieren und Repertoire-Vorstellungen und wird durch Kinder- und Jugendtheaterproduktionen ergänzt. Die zahlreichen Diskussionen, Matineen, Symposien und offenen Gesprächforen sind wichtiger Bestandteil der Arbeit des Theaters, das sich als kommunikatives Zentrum für Stadt und Region versteht.

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Roberto
Ciulli

Regie
Odyssee Europa
‹Sirenengesang›
Theater an der Ruhr

 

Roberto Ciulli, geboren 1934 in Mailand, promovierte in Philosophie und gründete bereits mit 26 Jahren das Theater Il Globo, ein Zelttheater, das sich zum Ziel gesetzt hatte, kulturelle Aktivitäten an den Rand der Städte zu verlegen.
Seit 1965 lebt er in Deutschland. Er arbeitete als Regisseur am deutschen Theater in Göttingen, am Düsseldorfer Schauspielhaus, am Staatstheater Stuttgart, an der freien Volksbühne Berlin, am Bayrischen Staatsschauspiel und bei den Bühnen der Stadt Köln, wo er viele Jahre Schauspieldirektor war. 1980 gründete er zusammen mit dem Dramaturgen Helmut Schäfer und dem Bühnenbildner Gralf-Edzard Habben das Mülheimer Theater an der Ruhr. Damit setzte er ein Zeichen in der deutschen Theaterlandschaft, das seinesgleichen sucht.
In unermüdlichem Einsatz verfolgt Ciulli die Utopie einer Gesellschaft, die nicht durch geografische, sprachliche, religiöse oder politische Grenzen bestimmt ist, sondern die aus der Vielfalt des kulturellen Erbes jedes Einzelnen etwas Neues entstehen lässt. So ist sein künstlerisches Schaffen unlösbar mit seiner kulturpolitischen Arbeit verbunden.
Ciulli hebt sich von anderen Regisseuren durch sein Work-in-Progress Verfahren, das sich durch die Improvisationsarbeit und den Erfahrungsaustausch mit den Schauspielern auszeichnet, ab. Seit seiner Gründung sucht und fördert das Theater an der Ruhr die multikulturelle Begegnung, der global denkende Roberto Ciulli entwickelte mit seinem Ensemble ein einzigartiges Austauschprogramm, an dem sich mehr als 30 Länder beteiligen. Ein Höhepunkt dieses Kulturaustausches war 2002 Ciullis Inszenierung García Lorcas Frauentragödie „Bernarda Albas Haus“, die er in Teheran mit iranischen Schauspielerinnen in persischer Sprache einstudierte.