ODYSSEE | EUROPA    
 
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Schauspiel
Essen
Grillo Theater
Hagen 2
45127 Essen
+49 201 8122-391
www.theater-essen.de

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„Odyssee Europa“
‹Areteia›
Grzegorz Jazyna
Polen

27.
Februar
2010

Uraufführung

Regie
Grzegorz Jazyna

 

Weitere Aufführungen
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6. März 2010
13. März 2010
2. April 2010
22. Mai 2010
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Das Grillo Theater in Essen ist eines der ältesten Theater im Ruhrgebiet. Seinen Namen verdankt es seinem Stifter, dem Großindustriellen Friedrich Grillo. Am 16.9.1892 wurde das vom bekannten Berliner Theaterarchitekten Heinrich Seeling im neo-klassizistischen Stil errichtete Schauspielhaus mit Lessings „Minna von Barnhelm“ eröffnet und nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg 1950, nun mit streng sachlicher Front, mit der Inszenierung der „Meistersinger von Nürnberg“ wiedereröffnet.
Neuer Intendant seit der Spielzeit 2005/2006 ist Anselm Weber. Moderne Klassikerinszenierungen von Shakespeare über Schiller und Ibsen und zeitgenössische Stücke stehen im Mittelpunkt des Spielplans. Gespielt wird auf der großen Bühne des Grillo Theaters und in den Studiobühnen Casa und Box.
Unter der Leitung durch Intendant Anselm Weber und seinem Team ist das Schauspiel Essen zu einem wichtigen Ort der Kultur in Essen und in der gesamten Region avanciert. Neben dem anspruchsvollen Spielplan und Regisseuren sind es auch die jährlichen Stadterkundungsprojekte – eine künstlerische Auseinandersetzung mit der Region und den Menschen, die in ihr leben – die das Schauspiel bei Presse und Publikum präsent gemacht haben.

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Grzegorz
Jarzyna
Regie
Odyssee Europa
‹Areteia›
Schauspiel Essen

Dramatiker, Regisseur und Intendant, 1968 in Polen geboren, studierte Philosophie, Theologie und Regie in Krakau. Er erhielt zahlreiche polnische Kulturpreise und internationale Auszeichnungen, z.B. Politykas Passport, den Konrad Swinarski Preis und den Nestroy Preis 2007 in der Kategorie Beste Regie. Seine Inszenierungen werden auf internationalen Festivals gespielt. Seit 1998 leitet er das TR Warszawa, wo er auch Regie führt. Mit „Der Tropenkoller“ nach Stanislaw Ignacy Witkiewicz sorgte er für eines der aufsehenerregendsten Theaterdebüts in Polen. Er inszenierte Klassiker nach Thomas Mann, Fjodor Dostojewski und Bertolt Brecht. Seinen Doktor Faustus produzierte er 1999 in Zusammenarbeit mit dem Berliner Hebbel Theater für das Festival Junges Theater aus Osteuropa, Berliner Festwochen. Seine Inszenierung von Thomas Vinterbergs und Mogens Rukovs „Das Fest“ wurde 2002 zu den Wiener Festwochen und zum Festival d’Avignon eingeladen. Für die Reihe „Terrain Warschau“ verlässt Jarzyna seit 2003 immer wieder den klassischen Theaterraum und entwickelt im Stadtraum ortsspezifische Inszenierungen. Am Wiener Burgtheater führte Grzegorz Jarzyna 2007 bei seiner Adaption von Euripides’ „Medea“ (Nestroy-Preis 2007) Regie. Für die „Odyssee Europa“ wird Jarzyna seine eigene Bearbeitung des Homerschen Textes inszenieren.