ODYSSEE | EUROPA    
 
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Grzegorz
Jarzyna

1968, Krakau
Polen

 

 

   

Dramatiker, Regisseur und Intendant, 1968 in Polen geboren, studierte Philosophie, Theologie und Regie in Krakau. Er erhielt zahlreiche polnische Kulturpreise und internationale Auszeichnungen, z. B. Politykas Passport, den Konrad-Swinarski- Preis und den Nestroy-Preis 2007 in der Kategorie „Beste Regie“. Seine Inszenierungen werden auf internationalen Festivals gespielt. Seit 1998 leitet Jarzyna das TR Warszawa, wo er auch Regie führt. Mit „Der Tropenkoller“ nach Stanislaw Ignacy Witkiewicz sorgte er für eines der aufsehenerregendsten Theaterdebüts in Polen. Er inszenierte Klassiker nach Thomas Mann, Fjodor Dostojewski und Bertolt Brecht. Seinen „Doktor Faustus“ produzierte er 1999 in Zusammenarbeit mit dem Berliner Hebbel-Theater für das Festival „Junges Theater“ aus Osteuropa, Berliner Festwochen. Seine Inszenierung von Thomas Vinterbergs und Mogens Rukovs „Das Fest“ wurde 2002 zu den Wiener Festwochen und zum Festival d’Avignon eingeladen. Für die Reihe Terrain Warschau verlässt Jarzyna seit 2003 immer wieder den klassischen Theaterraum und entwickelt im Stadtraum ortsspezifische Inszenierungen. Am Wiener Burgtheater führte Grzegorz Jarzyna 2007 bei seiner Adaption von Euripides’ „Medea“ (Nestroy-Preis 2007) Regie. Für die „Odyssee Europa“ wird Jarzyna seine eigene Bearbeitung des Homerschen Textes inszenieren.

 

weitere Bearbeitungen
und Inszenierungen

‹Im Dickicht
der Städte›
von Bertolt Brecht
2003

‹Bash›
von Neil LaBute
2004

‹Macbeth›
von Shakespeare
2005

‹Cosi fan tutte›
von Mozart
2005

‹Der Löwe im Winter›
von James Goldman
2007

‹Der Spieler›
von S. Prokofjew
nach F. Dostojewski
2009

‹T.E.O.R.E.M.A.T.›
nach P. P. Pasolini
2009

 

‹Areteia›

Undefinierter Raum.
Ein kosmischer, hypnotischer
Wind. Die Sonne im Zenit.

   

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Schauspiel
Essen


Text
Grzegorz Jarzyna